Sonntag, 2. Oktober 2016

Acrylfarbe mit Öl und Spüli auf Milch fotografieren

Im Netz hatte ich ein Video gesehen wie man mit Acryjfarben und Spüli interessante Farbeffekte erzielen kann. 

https://www.youtube.com/watch?v=gNbSjMFd7j4

Ich habe mich dann selbst mal dran gemacht.
Was man dazu braucht:
Einen Teller oder eine Schale mit Milch.
Acryffarben verdünnt mit Wasser.
Spüli verdünnt mit Wasser.
Speiseöl.
Wattestäbchen

Stativ
Kamera mit Makroobjektiv
Funk oder Kabelauslöser.
1 bis 2 Systemblitze.

Kameraeinstellungen:

ISO 200  F/ 8  1/160sec

Blitz auf 1/128 Leistung



Plastikbecher zum anrühren der Farben, Acrylfarben, Spüli, Öl.


Zum Anrühren der Farben habe ich einen Milchaufschäumer benutzt, Die Farben sollten in etwas so Flüssig sein wie die Milch.


Kamera auf Stativ mit Blitz und Funkauslöser. 2 Systemblitze auf 1/128 Leistung


Es reicht auch 1 Blitz. Das ergibt dann aber Schatten bei den Bildern mit Öl. Da das Öl auf der Milch schwimmt.


Die Schärfe wird manuel eingestellt wenn die ersten Farben in der Milch sind.
Je nachdem wie viel Farben und Öl man auffüllt muss nachjustiert werden.


Durch das hinzufügen von Spüli mit dem Wattestäbchen fließen die Farben ineinander.


Hier ein Bild nur mit Acrylfarben auf der Milch und Spüli mit Wattestäbchen zugeführt.
Dadurch laufen die Farben ineinander.


Hier mit zusätzlichem Öl


Hier mit 2 Blitzen aufgenommen


Hier mit einem Blitz von rechts. Daher die Schatten.


Hier ein Bild mit viel Spüli.


Wenn man die Farben mit dem Öl stark verrührt entsteht so etwas.


Man kann die Bilder auch ohne Makroobjektiv machen. Mann muss dann halt croppen oder ein größeres Gefäß nehmen. Je näher man ran kommt je besser sind die Details zu erkennen.
Man kann die Bilder auch ohne Blitz machen muss dann aber warten bis sich die Flüssigkeit beruhigt hat.
Mit Bltz kann man darin rumrühren und die Farben in Bewegung bringen. Der Blitz friert die Bewegung ein.


Hier kann man die Abbrennzeiten eines Systembltzes sehen. Normale Studioblitze sind nicht so schnell.

Danke für´s Reinschauen. Tipps und Kommentare sind wie immer willkommen.

LG Thomas


Freitag, 26. August 2016

Langzeitbelichtung mit ND Filter und HDR Bearbeitung.

Ich habe an einem sonnigen Abend ein paar Bilder von einem Fluss gemacht.
Um das Wasser schön weich zu bekommen habe ich einen ND-Filter benutzt und Belichtungsreihen gemacht.

Kamera: Olympus OM-D E-M5
Objektiv: Olympus 45/1,8
ND Filter Haida ND 3.0  1000x
Stativ und Funkauslöser



Belichtungsreihe  +1  0  -1

Blende F/4   25sec, 13sec, 6sec





Bearbeitung zum HDR mit HDR EFEX PRO von NIK ( gibt es kostenlos von google)


Bearbeitung mit COLOR EFEX PRO
Tonal contrast und leichte Vignette


leichte Anpassung der Tonwerte


Nachscharfen mit NIK OUTPUT SHARPENER


Vor der Bearbeitung mit Photoshop Elements und den Nick Filtern wurde das HDR in lightroom noch etwas angepasst.


Das fertige Bild
und noch ein paar Bilder die genauso bearbeitet worden




Je nach Lichtverhältnissen kommt man auch mit schwächeren ND Filtern aus. Bei Wasserfällen reichen schon 1 bis 2 Sekunden Belichtungszeit. Bei großen Flächen wie ein Fluss oder ein See können es auch schon mal 30 Sekunden sein.

Der Vorteil bei der Olympus Systemkamera ist, dass man das fertige Bild schon vorher auf dem Display sieht. Auch mit ND 3,0 Filtern kann man Fokussieren ohne den Filter abschrauben zu müssen. 
Bei DSLR Kameras muss man bei der Filterstärke den Filter immer runter schrauben, dann fokussieren und auf manuellen Fokus umstellen und den Filter wieder drauf schrauben.

Danke für´s Reinschauen. Anregungen und Kommentare sind wie immer willkommen.

LG Thomas




Mittwoch, 18. Mai 2016

Lightblaster DIY Adapter für Bowens Blitze

Ich habe schon seit einiger Zeit den Lightblaster um Dias oder Gobos zu projezieren mit einemSystemblitz. Nachteil dabei ist dass man zum scharf stellen so lange blitzen muss bis man meint das Dia oder Gobo sei scharf. Man kann auch eine Taschenlampe benutzen zum scharf stellen, muss  dafür aber den Systemblitz demontieren.  Daher habe ich eine Möglichkeit gesucht den Lightblaster an meinen Bowens Blitz zu montieren. Es gibt dazu eine fertige Lösung die mir aber nicht gefällt, weil man dazu einen Stoffbezug umständlich über die Halterung ziehen muß.
ich meine diesen hier . Ich habe mir daher aus Resten die ich hatte einen Adapter selber gebaut.



Ich habe ein 3 mm Aluplatte genommen die Umrisse angezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt. Die Kannten habe ich mit dem Dremel geglättet.


Der Lightblaster hat ein Innengewinde zur Befestigung auf dem Stativ. Ich habe einen Winkel und eine Aluschiene an der Aluplatte befestigt und eine Bohrung angebracht um dem Lightblaster anzuschrauben.


Hier sieht man wie der Lightblaster eingehängt wird. Ein Teil des Lightblaster liegt an der Platte an, der andere Teil geht durch die Aussparung. Die Platte habe ich mit schwarzem DC-Fix beklebt. Ist zwar nicht nötig passt aber besser zu den schwarzen Teilen.


Die Platte habe ich in ein Scheunentor reingeschoben ( hatte ich noch Kosten ca 20 € ).


Das Scheunentor hat eine Bowens Anschluss und kann an jeden Blitz mit Bowens Adapter montiert werden.


Das Scheunentor ist drehbar wodurch ein Ausrichten des Lightblaster sehr einfach ist. An den Lightblaster kann man ein Canon Objektiv zum scharf stellen montieren. Ich hab mir für meine Nikon Objektive den passenden Adapter gekauft. Ideal ist dafür ein lichtstarkes Objektiv. Ich nutze dafür das 50/1,8 oder 17-50/ 2,8.


Hier mal ein Beispiel. Lightblaster mit Systemblitz im Studio.


Erster Test mit dem Bowens Blitz in der Wohnung. Nach dem scharf stellen mit dem Einstelllicht stelle ich das Einstelllicht wieder aus damit es nicht zu warm wird. Das Einstelllicht ist zum scharf stellen der Dias oder Gobos  ideal. Geht viel schneller und genauer als mit dem Systemblitz.

In dem Lightblaster kann man Dias oder Gobos in Diagröße einlegen.

Danke für´s reinschauen. Kommentare oder Anregungen sind immer willkommen.

LG Thomas

Donnerstag, 12. Mai 2016

Cyan Farblook mit lightroom

Da man diesen Cyan Farblook ja laufend sieht habe ich mich auch mal dran probiert.
Ich finde bei manchen Bildern kann man das machen wenn man aber übertreibt wirkt es langweilig.
Ich möchte hier mein lightroom preset vorstellen. Je nach Bild und vorhandenen Farben muß man es etwas abändern, bzw. anpassen.

                                 vorher                                                               nachher


Hier die Übersicht mit angewandtem Preset



Belichtung und Weißabgleich wird vom Preset nicht beeinflusst und muss selber eingestellt werden


Kontrasteinstellung


Farbton-Sättigung-Luminanz


Teiltonung


Schärfen


Objektivkorrektur


Vignette


Kameraprofil


Dann in Photoshop Elements geladen, etwas Retusche und etwas D&B im Gesicht.
Mit NIK color efex pro 4 eine leichte Vignette und etwas Kontrast mit Pro Contrast hinzugefügt. zum Schluss etwas nachgeschärft und Rahmen und Logo zugefügt.


Hier noch ein anderes Bild mit dem Preset bearbeitet aber bei der Kamera Kallibrierung etwas mehr die Rottöne gesättigt und bei Farbe - Sättigung - Luminanz leichte Anpassungen.

Je nach Bildserie muß man die Einstellungen etwas anpassen.


Danke für`s reinschauen. Kommentare und Anregungen sind immer willkommen-

LG. Thomas



Freitag, 8. April 2016

Meine Street-Art Bildbearbeitung.

Letzten Sonntag war ich mit dem Roller unterwegs um Kirschblüten zu fotografieren. Danach bin ich noch in die Innenstadt und habe  ein paar Street-Bilder gemacht. Deshalb hatte ich die untypische Kombination Nikon D700 + Nikkor Micro 105/2,8 VR dabei.
Normalerweise hätte ich das Sigma Art 35/1,4 oder das Nikon 24-70/2,8 für solche Street-Bilder genommen.
Da ich kein Tutorial gefunden habe das sich mit der Bildbearbeitung von Street-Bildern befasst habe ich mich selber mal an die Bildbearbeitung gemacht, die ich hier beschreiben möchte.




Das unbearbeitet Bild in Lightroom


 In Lightroom bearbeitet und danach nach Photoshop Elements exportiert.


 In Photoshops Element mit dem NIK Filter Silver Efex Pro bearbeitet


 Die NIK Filter gibt es seit ein paar Wochen kostenlos.


 Danach bearbeite ich die Bilder mit Color Efex Pro.
"Pro Contrast"


Dann noch mit "Vignette Lens" eine Vignette erstellt


Mit Nik Output Sharpener leicht geschärft


noch etwas beschnitten in PSE


Rahmen und Logo hinzugefügt in PSE und gespeichert als JPG.


Das war es eigentlich schon. Noch ein paar andere Bilder aus der Serie.






 Bei diesem Bild habe ich nach der Bearbeitung in Silver Efex Pro nur 80% Deckkraft genommen so das die Farben vom farbigen Original noch durchscheinen konnten.



Ich persönlich mag Street Bilder gerne in schwarz/weiß da dadurch die Farben nicht vom Inhalt des Bildes ablenken.

Danke für´s Reinschauen

LG Thomas