Ich möchte hier mal zeigen wie ich Schneeflocken fotografiere. Ist eigentlich sehr einfach.
Benötigt wird nur eine Kamera und ein Blitz. Stativ braucht man nicht da die Belichtungszeit eigentlich egal ist. Ein lichtstarkes Objektiv wäre gut muss aber nicht unbedingt sein.
Wichtig ist das die Blitzleistung des Systemblitzes mit wenig Leistung betrieben wird. Am besten mit Blitzleistung 1/64 bis 1/32. Da ist die Abbrennzeit bei 1/10.000 sec oder kürzer. Damit wird die Bewegung der Flocken eingefroren. Nimmt man stärke Blitzleistung wird die Abbrennzeit länger und die Flocken werden zu Strichen.
Ich habe dafür meine Drittkamera genommen da sie wasserdicht und sehr leicht ist.
Olympus OM-D E-M5 mit Olympus 45/1,8. Durch den Crop von 2 entspricht das einem 90 mm Objektiv.
Systemblitz war ein Yongnuo YN560 III direkt auf der Kamera und auf manuell gestellt.
Die Kamera stand auf "M " mit ISO 400 bei Blende 5,6 bis 7.1 und eine Belichtungszeit von 1/160 sec ( die ich immer für Aufnahmen mit dem Systemblitz nutze.)
Die Kamera hab ich in der Wohnung scharf gestellt auf Objekte von 1 bis 5 Meter Entfernung und dann auf manuellen Fokus umgestellt.
Durch die verschieden Abstände bekommt man verschiedene Bereiche wo die Flocken dann scharf sind. Eher näher oder weiter weg.
Ich stand dabei auf dem Balkon um nicht ganz so nass zu werden.
Wichtig ist das man beim Blitzen nichts helles in der Nähe hat das den Blitz reflektiert oder Straßenbeleuchtung die man im Bild erkennen kann.
Da gegenüber ein Haus mit weißer Fassade stand habe ich in Richtung Himmel fotografiert.
Man muss darauf achten, dass das Bild wirklich schwarz ist und nur die Flocken zu erkennen sind damit man die Bilder in Photoshop mit dem Ebenen-Modus " negativ multiplizieren" als Überlagerung einfügen kann. Dabei wird nur das sichtbar was nicht schwarz ist.
In Photoshop kann man die eingefügten Flocken dann noch Bearbeiten.
Größter, kleiner machen oder auch Drehen.
Man kann die Farbe ändern z.B. in Richtung hellblau.
Man kann sie weicher machen oder mit dem Filter Bewegungsunschärfe in eine Richtung bringen.
Mit einer Maske kann man bestimmte Bereiche ausblenden wo man keine Flocken mag.
Ist eigentlich sehr einfach. Dachte aber ich schreibe das hier mal weil nicht jeder so oft die Möglichkeit hat bei Schnee zu fotografieren und dann schon wissen sollte was er wie einstellen sollte.
Danke für´s Reinschauen. Kommentare und eigene Erfahrungen sin wie immer willkommen.
LG Thomas
Donnerstag, 5. Februar 2015
Donnerstag, 22. Januar 2015
Lasermarkierung für Farbkronen-Fotografie
Da ich beim Auftragen der Farben nie genau wußte wo das Zentrum des Tropfens einschlägt habe ich mir eine Markierung per Laser gebastelt.
Ich hatte es mal mit einem wasserfesten Aufkleber auf der Glasplatte probiert was aber keine praktische Lösung war. 1. Sah man manchmal im Bild den Aufkleber und 2. verrutschte die Glasplatte öfters beim Entfernen der Farben nach dem Tropfen.
Ich habe mir einen Minilaser aus dem Elektronik Laden für 6,95 € besorgt. Ist so ein Schlüsselanhänger mit Laser und LED.
Der Laser hat einen Durchmesser von 8 mm.
Die Druckknöpfe zu betätigen des Lasers schauen etwas aus dem Gehäuse raus.
Ich habe daher in ein Stück massiv Kunstoff ein 9 mm Loch gebohrt. Dadurch wird beim Einschieben des Lasers der Druckschalter an gestellt.
Auf der Hinterseite des Halters habe ich ein M6 Gewinde reingeschnitten. Mit einem Winkel der auf der einen Seite ein Langloch hat habe ich den Halter an der Quertraverse befestigt. So lässt sich der Laser in alle Richtungen einstellen.
Ich habe einen Probetropfen auf die Glasplatte gemacht und dann den Laser auf die Mitte des Tropfens ausgerichtet und die Schrauben fest gezogen.
Auch zum scharf stellen weiß ich jetzt genau wo ich meine Schraube hinstellen muss auf die ich manuell scharf stelle.
Demnächst werde ich den Laser noch tauschen gegen einen mit AAA Akkus da die Knopfzellen die in dem billigen Laser sind nicht lange halten.
Zum Auftragen der verdünnten Acrylfarben habe ich mir bei "Bösner" Kunstoff-Flaschen mit Spitze (ähnlich kleinen Leimflaschen ) besorgt.
Danke für´s reinschauen. Kommentare sind immer willkommen.
LG Thomas
Ich hatte es mal mit einem wasserfesten Aufkleber auf der Glasplatte probiert was aber keine praktische Lösung war. 1. Sah man manchmal im Bild den Aufkleber und 2. verrutschte die Glasplatte öfters beim Entfernen der Farben nach dem Tropfen.
Ich habe mir einen Minilaser aus dem Elektronik Laden für 6,95 € besorgt. Ist so ein Schlüsselanhänger mit Laser und LED.
Der Laser hat einen Durchmesser von 8 mm.
Die Druckknöpfe zu betätigen des Lasers schauen etwas aus dem Gehäuse raus.
Ich habe daher in ein Stück massiv Kunstoff ein 9 mm Loch gebohrt. Dadurch wird beim Einschieben des Lasers der Druckschalter an gestellt.
Auf der Hinterseite des Halters habe ich ein M6 Gewinde reingeschnitten. Mit einem Winkel der auf der einen Seite ein Langloch hat habe ich den Halter an der Quertraverse befestigt. So lässt sich der Laser in alle Richtungen einstellen.
Ich habe einen Probetropfen auf die Glasplatte gemacht und dann den Laser auf die Mitte des Tropfens ausgerichtet und die Schrauben fest gezogen.
Auch zum scharf stellen weiß ich jetzt genau wo ich meine Schraube hinstellen muss auf die ich manuell scharf stelle.
Senkrecht der Laser zum markieren des Punktes. Waagrecht der Laser mit NeroTrigger als Empfänger zum Auslösen der Kamera beim Tropfen. Die Blitze werden per Funk von der Kamera ausgelöst.
Der Laser ist so schwach das er im Bild beim Tropfen nicht erkennbar ist.
Das Bild wurde 30 sec belichtet bei Blende 5,6 und ISO 200.
Der Laser wurde durch Rauch sichtbar gemacht ( Zigarette )
Demnächst werde ich den Laser noch tauschen gegen einen mit AAA Akkus da die Knopfzellen die in dem billigen Laser sind nicht lange halten.
Zum Auftragen der verdünnten Acrylfarben habe ich mir bei "Bösner" Kunstoff-Flaschen mit Spitze (ähnlich kleinen Leimflaschen ) besorgt.
Danke für´s reinschauen. Kommentare sind immer willkommen.
LG Thomas
Sonntag, 4. Januar 2015
DIY - verstellbare Systemblitzhalterung.
Da ich für meine Tropfen und Objektfotografie kaum Platz für Stative habe, habe ich mir ein paar verstellbare Systemblitzhalter gebastelt. Das notwendige Material habe ich bei Bauhaus gekauft müsste man aber auch bei anderen Baumärkten finden.
Die Grundplatte ist aus gefärbtem MDF 12 cm breit und 25 cm lang und 19 mm stark.
( Man kann auch Sperrholz, Siebdruckplatte oder sonstiges Holz verwenden )
Ich hab das bei der Restekiste beim Zuschnitt für 1 € gefunden und hat für 2 Bodenplatten gereicht.
Die Schiene ist aus einem Schienensystem für Waschbecken oder WC Wandvorbaumontage.
und nennt sich "Admiral Schienenkonsole"
Länge 50 cm aussen 26 mm x 17 mm
Die Innenschiene ist ein Alu-Flachkanntprofil 30 cm lang 23,5 mm x 2 mm und bekommt man auch bei Bauhaus bei den Aluprofilen. Es hat in der Mitte eine Kerbe zum mittig Löcher bohren.
Der Winkel zum befestigen des Blitzes bekommt man auch dort und hat die Maße lange Seite 110 mm, kurze Seite 35 mm Breite 40 mm. Darauf achten das große Löcher bzw Langlöcher drin sind damit die M8 Schrauben bzw. die 1/4 Zoll Schraube zur Befestigung des Blitzschuhes oder wie in meinem Fall des Funkauslösers durch passen.
Zum Verstellen der innenliegenden Schiene habe ich ein PVC Handrad mit 8 mm Innengewinde genommen. Gibt es auch bei Bauhaus.
In die Innenschiene habe ich 2 Löcher mit 6,5 mm gebohrt und M8 mm Gewinde reingeschnitten.
Die Abstände der Löcher sind 15 cm Sodas man gut an den Drehgriff rankommt.
Zum Befestigen der Schienenkonsole habe ich 4 Rundkopf Spax 4 x 16 mm genommen.
Zum Bestiegen des Winkels habe ich eine Schraube M8 x 20 und 2 M8 Muttern genommen.
wobei eine Mutter davon als Abstand zur Schienenkonsole gedacht ist und eine zum Sichern.
Für den Drehknof hab ich bei einer Schraube M8 x 40 den Kopf abgesägt und das Gewinde im Drehknopf mit Schraubenfixierung gesichert. Es darf nur so viel Gewinde rausschauen das beim Einschrauben in die Schiene ( mit Unterlagscheibe vor der Schiene ) das Gewinde in der Schienenkonsole frei läuft und nicht anstößt.
Für die Befestigung des Blitzauslösers habe ich einen Spigot genommen. Man kann auch eine 1/4 Zoll Fotoschraube nehmen muß dann aber auf die genaue Länge achten und unter Umständen mit Unterlagscheiben ausgleichen. Das Gewinde am Funkauslöser ist nicht sehr tief.
Gesamte Kosten:
Holzplatte 1,00 €
Schienenkonsole 4,25 €
Aluschiene 1 m reicht für 3 Stck. 2,00 €
Winkel 1,03 €
PVC Handrad 2,99 €
Schrauben Muttern U Scheibe ca. 2,00 €
Spigot ( hatte ich schon) ca. 7,50 €
-------------------------------------------------------
20,77 €
Ich denke das ist sehr preiswert und den Spigot kann man auch noch für andere Befestigungen verwenden.
Arbeitszeit etwa 20 Minuten
Diese T-Nuten Profilstücke oben hatte ich noch und hab sie mal montiert. Daran werde ich noch eine Quertraverse von einem Halter zum anderen befestigen, wenn ich noch von oben Blitzen möchte.
Ist eigentlich sehr einfach zu bauen. Wichtig ist eigentlich nur das die Grundplatte groß genug ist damit das Gestell samt Blitz nicht umkippt.
Ich hoffe ich habe es anschaulich erklärt.
Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne anschreiben.
Danke für´s Reinschauen.
LG Thomas
Dienstag, 30. Dezember 2014
Jahresrückblick 2014
Dieses Jahr habe ich weniger Shootings mit Models gemacht. Das liegt zum einen daran dass es immer weniger gute Locations bei uns in Freiburg und näher Umgebung gibt. Überall wird abgerissen und neu gebaut. Zum anderen gibt es auch immer mehr Fotografen und immer weniger gute neue Models die nach was aussehen. Was ich dieses Jahr in der Modelkartei an neuen Models aus meiner Umgebung gesehen habe war zu 90% Schrott. Da fragt man sich manchmal ob diese Models keinen Spiegel besitzen bzw. mit der Waage nicht umgehen können.
Ich habe aber ein paar Models gefunden mit denen ich schon geshootet habe und ein paar Neue waren auch dabei. Irgendwann hat man auch Alles mal gemacht und auf Wiederholungen hab ich eigentlich keine große Lust.
Ich habe mich daher ein bisschen mit Objektfotografie und Tropfenfotografie beschäftigt. Da braucht man nicht so viel organisieren, Termine machen oder Locations suchen.
Der Aufwand ist auch nicht so groß. Alle Bilder sind mit Systemblitzen in meiner Wohnung entstanden. Für die Tropfenfotografie habe ich mir eine Wanne und ein Gestell gebaut.
Näheres steht in meinem Blog.
Ich habe aber ein paar Models gefunden mit denen ich schon geshootet habe und ein paar Neue waren auch dabei. Irgendwann hat man auch Alles mal gemacht und auf Wiederholungen hab ich eigentlich keine große Lust.
Ich habe mich daher ein bisschen mit Objektfotografie und Tropfenfotografie beschäftigt. Da braucht man nicht so viel organisieren, Termine machen oder Locations suchen.
Der Aufwand ist auch nicht so groß. Alle Bilder sind mit Systemblitzen in meiner Wohnung entstanden. Für die Tropfenfotografie habe ich mir eine Wanne und ein Gestell gebaut.
Näheres steht in meinem Blog.
Anschaffungen gab es dieses Jahr nicht viele.
Ich habe mir den Nerotrigger besorgt mit dem man per Schall, Laser oder Blitze auslösen kann.
Mit ihm läßt sich die Empfindlichkeit und die Auslöseverzögerung einstellen.
Dazu kam noch eine Tropfensteuerung und ein Magnetventil mit Tropfenflasche von Eltima .
Einen 4. Systemblitz habe ich mir von Yongnuo auch noch zugelegt.
Bin sehr zufrieden mit dem Blitz. Er spart auch einen zusätzlichen Funkauslöser da er auf die anderen Blitze reagiert.
Ein kleines Carbon Stativ mit Packmaß 39 cm kam auch noch dazu. Das passt genau in meinen Roller unter den Sitz. So habe ich es immer dabei. Für die Kamera habe ich auf dem Roller ein Case aus Kunststoff. Mit dem Roller kommt man viel besser an Location als mit dem Auto und hat auch keine Parkprobleme.
Die Tropfen und Objektbilder habe ich mit meiner Olympus O-MD E-M5 und dem Olympus 45/1,8 gemacht. Die Schärfe dieses Objektives kommt an ein Macro-Objektiv ran und kommt durch den Cropfaktor von 2 der Olympus auf 90 mm Brennweite.
So ich bin mal gespannt was ich nächstes Jahr fotografisch alles machen werde.
Ich wünsche Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr 2015.
LG Thomas
Samstag, 13. Dezember 2014
Bokehs mit Weihnachtslametta selbst gemacht
Nachdem ich mit Stahlwolle Bokehs gemacht habe, habe ich es mal mit Weihnachstlametta probiert.
Gab es bei Ikea in silber und gold für ein paar Cent.
Gab es bei Ikea in silber und gold für ein paar Cent.
Wie bei der Stahlwolle habe ich mit der Kamera auf dem Stativ auf ein Objekt scharf gestellt und davor das Lametta positioniert. Die Systemblitze waren seitlich aufgestellt und haben von einer Seite von hinten und auf der anderen Seite von vorn das Lametta angeblitzt.
Leistung stand so bei 1/32 bis 1/16 je nach Farbfolie davor.
Die Blitze wurden per Funk ausgelöst.
Kamera auf M bei 1/160 sec und Blende 8-11 ISO stand auf 200.
Das Lametta hing an einem Haken befestigt damit es etwas auseinander war.
Hier ohne Farbfolie
Hier mit blauer Farbfolie
Hier mit blauer und pinker Farbfolie vor den Blitzen.
Es ging mit dem Lametta. Mit Stahlwolle ist es aber einfacher und gleichmäßiger. Der Bokeh Effekt kommt hauptsächlich von den umwickelten Drähten des Lamettas.
Mal schauen was ich als nächstes noch finde um Bokehs zu machen.
Danke für´s Reinschauen. Kommentare und eigene Erfahrungen sind willkommen.
LG Thomas
Sonntag, 7. Dezember 2014
Bokeh selber machen mit Stahlwolle
Die Idee Bokehs selber zu machen muß ich gestehen ist nicht von mir. Habe dazu ein Video gefunden und versucht es selber zu machen.

Die Bokehs sind Ende Januar wegen Platzgründen bei dropbox verschoben worden.
Wer sie noch haben möchte kann mir schreiben.
Man benötigt dazu Stahlwolle oder so einen Topfreiniger aus Stahlwolle.

Den Topfreinger zieht man auseinander und befestigt ihn an einem Drat oder man bastelt sich einen Rahmen. Man kann ihn an einem Stativ festmachen oder in der Hand halten was ich praktischer finde da man so den Abstand zum Objektiv besser verändern kann.
Bei ersten Versuch hatte ich das Stahlwolle Pad am Stativ befestigt. Man sieht hier meine Wanne für Tropfenfotografie die man aber auch für Objektfotografie gut verwenden kann.
Das Bokeh entsteht in dem die Stahlwolle angeblitzt wird. Ob von vorne seitlich oder von hinten seitlich ist egal. Das sollte man ausprobieren was besser wirkt. Kommt auch immer darauf an wie dicht die Stahlwolle ist. Wenn sie zu dicht ist können schwarze Strukturen entstehen.
Der Blitz der die Stahlwolle anblitzt kann auch mit einem Snoot und mit Farbfolien verwendet werden. Kommt immer darauf an was man fotografieren möchte.
Dort wo das zu fotografierende Objekt ist sollte man in der Stahlwolle ein Loch anfertigen bzw. die Stahlwolle dort auseinander ziehen.
Die Größe des Bokehs ist abhängig vom Abstand der Stahlwolle zum Objektiv.
Ich habe hier eine spiegellose Systemkamera benutzt ( Olympus OM-D E-M5 mit dem 45/1,8 Objektiv) Hier war der Abstand etwa 10 cm.
Hier war der Abstand ca. 30 cm.
Der Abstand ist abhängig von Brennweite und Cropfaktor der Kamera. Die Olympus hat einen Cropfaktor von 2. Die 45 mm Brennweite entsprich 90 mm an Vollformat.
Wichtig ist das auf das Objekt das man fotografieren will scharf gestellt wird und nicht auf die Stahlwolle. Dafür eignet sich am besten ein Stativ und ein Kabel oder Funkauslöser.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten wofür man das Bokeh nehmen kann. Für Objekte, bei Portraits oder bei Makros etc.
Ich habe dann noch einige Bokehs angefertigt die ich an Weihnachten zum downloaden frei geben werde. Man kann diese Bokehs in ein vorhandenes Bild einfügen. Man kann dann mit Masken und Ebenenmodies das Bokeh anpassen. Je nachdem wie es aussehen soll geht "weiches Licht" " Negativ multiplizieren" " multiplizieren oder auch "Luminanz" oder "hellere Farbe"
Es ist also mit wenig Aufwand möglich sich Bokehs selber zu machen. Wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren.
Kommentare oder eigene Erfahrung sind willkommen.
LG Thomas
Die Bokehs sind Ende Januar wegen Platzgründen bei dropbox verschoben worden.
Wer sie noch haben möchte kann mir schreiben.
Donnerstag, 20. November 2014
Tropfen - Fotografie Teil 3 Bau eines Beckens.
Da mein 1. Becken zu klein war habe ich mir ein größeres gebaut. Ich habe da schon einige Tut´s und Videos gesehen in dem die Teile nach und nach verklebt wurden, ich wollte das Becken aber komplett in einem Aufwand fertig verkleben. Ich habe daher die Seitenstreifen nicht auf sondern an den Boden verklebt.
Das Acrylglas ist aus dem Baumarkt als Platte 50 cm x 100 cm erhältlich. Die Stärke ist 5 mm.
Die Platte kostet 31,50 €.
Ein Zuschnitt ist im Baumarkt nicht möglich da unter 10 cm nichts gesägt wird.
Ich habe daher die Platte selber zugeschnitten. Erst an der schmalen Seite 2 Streifen mit 4,5 cm weg und dann an der langen Seite 2 Streifen mit 4,5 cm weg.
Die langen Streifen hatten dann schon die Länge des Bodens die schmalen Streifen mußten noch zugeschnitten werden. Bodenbreite plus 2 Mal Plattenstärke.
Da noch 2 mal der Sägeschnitt wegfällt blieb ein Bodenmaß von 91,5 cm x 41,5 cm übrig.
Das Becken ist dann innen 4 cm hoch.
Vorbereitung:
Ebene Fläche ( Tisch, Arbeitsplatte etc.) Zulagen zum Spannen ( mindestens 4,5 cm hoch )
3 Schraubzwingen 60 cm ( bei dünner Zulage können auch 4 bis 5 Zwingen benutzt werden)
2 Schraubzwingen 100 cm
Die Platte auf der das Becken verleimt wird sollte mit Folie oder Papier abgedeckt werden.
Die Bodenplatte muß gut und plan aufliegen. Eventuell mit Wasserwaage prüfen.
An den Streifen die Schutzfolie entfernen und 5 mm mit Schleifpapier anschleifen ( da wo verleimt wird) Ich habe dazu 120 er Schleifpapier benutzt. Wenn nicht angeschliffen wird kann der Acrylkleber nicht einziehen. Ich habe Acrylkleber vom Baumarkt benutzt.
Die anderen Schutzfolien kann man bis nach den Verkleben drauf lassen. Nur die Klebestellen müssen frei bleiben.
Verkleben:
Die Seiten mit dem Kleber an der Klebestelle mit dem Acrylkleber durchgehend auftragen. Es darf keine Lücke entstehen sonst wird das Becken nicht dicht.
Die Streifen mit der Bodenplatte an den Enden genau ausrichten dann die Zulagen anbringen und mit den Zwingen spannen.
2-3 Streifen mit der Breite der Bodenbreite dazwischen legen damit die Seiten im Winkel bleiben und nicht von den Zwingen aus dem Winkel gedrückt werden
Dann die kurzen Seiten mit Kleber einstreichen ( unten links und rechts).
Dann die äusseren Zwingen etwas lösen und die Seiten anbringen.
Dann die langen Zwingen mit Zulage anbringen und leicht spannen.
Danach alle Zwingen noch mal richtig fest ziehen.
Dabei darauf achten das die Seiten und der Boden richtig auf der Tisch oder Arbeitsplatte aufliegen.
Der Kleber sollte innen zwischen Boden und Seiten etwas herausquellen damit auch alles wirklich dicht ist.
Endarbeiten:
Nach 24 Stunden die Zwingen entfernen.
Folie oder Papier das unten anklebt entfernen.
Eventuell noch etwas die Kanten schleifen damit nichts scharfkantig ist.
Schutzfolien innen entfernen und mit Silikon innen eine Hohlkehle anfertigen.
Der ausgetretene Kleber sollte vollständig unter der Silikonfuge verschwinden.
24 Stunden trocknen lassen.
Damit ist die Wanne fertig.
Man kann das Becken jetzt so benutzen.
Da ich auch von unten Blitzen wollte habe ich mir noch ein Untergestell gebaut.
Ich habe dafür Kanthölzer aus Buchenholz benutzt ( die hatte ich noch ) und seitlich Streifen aus Bau- Allzweckplatten ( sind wasserfest ) als Rand benutzt.
Ich habe Rollen mit M 8 Gewinde genutzt ( die hatte ich noch ) und in die Stirnseite der Kanthölzer ein Gewinde rein geschnitten. Dadurch läßt das Becken sich rollen und mit dem Gewinde läßt sich das Becken genau waagrecht ausrichten. Am Gewinde ist eine 10er Mutter.
Einen Abfluss mit einem dünnen eingeklebten Schlauch wie es Viele machen wollte ich nicht. Ist mir zu unsicher da ich einen Parkettboden habe. Ich sauge das Becken mit einem Aquarium Absauger mit Handpumpe ab.
Das ist eine Möglichkeit so ein Becken zu bauen. Man kann anstatt Schraubzwingen auch Klebeband ( z.B. Gaffatape ) nutzen. Der Druck muß nicht so groß sein. Es sollte aber überall der Klebstoff an der Klebestelle heraustreten. Extrem wichtig ist das Anschleifen der Klebefläche da die Verklebung eine Art kalt verschweissen ist. Das Silikon sollte auch hochwertig sein. Ich habe Sikaflex genommen.
So das war es schon. Ist eigentlich wenig Arbeit so ein Becken selber zu machen.
Vielen Dank für´s reinschauen. Tips und Kommentare sind immer willkommen.
LG Thomas Totz
Das Acrylglas ist aus dem Baumarkt als Platte 50 cm x 100 cm erhältlich. Die Stärke ist 5 mm.
Die Platte kostet 31,50 €.
Ein Zuschnitt ist im Baumarkt nicht möglich da unter 10 cm nichts gesägt wird.
Ich habe daher die Platte selber zugeschnitten. Erst an der schmalen Seite 2 Streifen mit 4,5 cm weg und dann an der langen Seite 2 Streifen mit 4,5 cm weg.
Die langen Streifen hatten dann schon die Länge des Bodens die schmalen Streifen mußten noch zugeschnitten werden. Bodenbreite plus 2 Mal Plattenstärke.
Da noch 2 mal der Sägeschnitt wegfällt blieb ein Bodenmaß von 91,5 cm x 41,5 cm übrig.
Das Becken ist dann innen 4 cm hoch.
Vorbereitung:
Ebene Fläche ( Tisch, Arbeitsplatte etc.) Zulagen zum Spannen ( mindestens 4,5 cm hoch )
3 Schraubzwingen 60 cm ( bei dünner Zulage können auch 4 bis 5 Zwingen benutzt werden)
2 Schraubzwingen 100 cm
Die Platte auf der das Becken verleimt wird sollte mit Folie oder Papier abgedeckt werden.
Die Bodenplatte muß gut und plan aufliegen. Eventuell mit Wasserwaage prüfen.
An den Streifen die Schutzfolie entfernen und 5 mm mit Schleifpapier anschleifen ( da wo verleimt wird) Ich habe dazu 120 er Schleifpapier benutzt. Wenn nicht angeschliffen wird kann der Acrylkleber nicht einziehen. Ich habe Acrylkleber vom Baumarkt benutzt.
Die anderen Schutzfolien kann man bis nach den Verkleben drauf lassen. Nur die Klebestellen müssen frei bleiben.
Verkleben:
Die Seiten mit dem Kleber an der Klebestelle mit dem Acrylkleber durchgehend auftragen. Es darf keine Lücke entstehen sonst wird das Becken nicht dicht.
Die Streifen mit der Bodenplatte an den Enden genau ausrichten dann die Zulagen anbringen und mit den Zwingen spannen.
2-3 Streifen mit der Breite der Bodenbreite dazwischen legen damit die Seiten im Winkel bleiben und nicht von den Zwingen aus dem Winkel gedrückt werden
Dann die kurzen Seiten mit Kleber einstreichen ( unten links und rechts).
Dann die äusseren Zwingen etwas lösen und die Seiten anbringen.
Dann die langen Zwingen mit Zulage anbringen und leicht spannen.
Danach alle Zwingen noch mal richtig fest ziehen.
Dabei darauf achten das die Seiten und der Boden richtig auf der Tisch oder Arbeitsplatte aufliegen.
Der Kleber sollte innen zwischen Boden und Seiten etwas herausquellen damit auch alles wirklich dicht ist.
Endarbeiten:
Nach 24 Stunden die Zwingen entfernen.
Folie oder Papier das unten anklebt entfernen.
Eventuell noch etwas die Kanten schleifen damit nichts scharfkantig ist.
Schutzfolien innen entfernen und mit Silikon innen eine Hohlkehle anfertigen.
Der ausgetretene Kleber sollte vollständig unter der Silikonfuge verschwinden.
24 Stunden trocknen lassen.
Damit ist die Wanne fertig.
Man kann das Becken jetzt so benutzen.
Da ich auch von unten Blitzen wollte habe ich mir noch ein Untergestell gebaut.
Ich habe dafür Kanthölzer aus Buchenholz benutzt ( die hatte ich noch ) und seitlich Streifen aus Bau- Allzweckplatten ( sind wasserfest ) als Rand benutzt.
Ich habe Rollen mit M 8 Gewinde genutzt ( die hatte ich noch ) und in die Stirnseite der Kanthölzer ein Gewinde rein geschnitten. Dadurch läßt das Becken sich rollen und mit dem Gewinde läßt sich das Becken genau waagrecht ausrichten. Am Gewinde ist eine 10er Mutter.
Einen Abfluss mit einem dünnen eingeklebten Schlauch wie es Viele machen wollte ich nicht. Ist mir zu unsicher da ich einen Parkettboden habe. Ich sauge das Becken mit einem Aquarium Absauger mit Handpumpe ab.
Das ist eine Möglichkeit so ein Becken zu bauen. Man kann anstatt Schraubzwingen auch Klebeband ( z.B. Gaffatape ) nutzen. Der Druck muß nicht so groß sein. Es sollte aber überall der Klebstoff an der Klebestelle heraustreten. Extrem wichtig ist das Anschleifen der Klebefläche da die Verklebung eine Art kalt verschweissen ist. Das Silikon sollte auch hochwertig sein. Ich habe Sikaflex genommen.
So das war es schon. Ist eigentlich wenig Arbeit so ein Becken selber zu machen.
Vielen Dank für´s reinschauen. Tips und Kommentare sind immer willkommen.
LG Thomas Totz
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